Als Gemeinderat sehe ich es als meine Pflicht an, mich objektiv zu informieren und meine persönliche Meinung zu äußern!

Zum Thema Windkraft auf dem Schienerberg bin ich mehr als kritisch!

Ich bin nicht grundsätzlich gegen Windräder, aber nur da wo genügend Wind herrscht, wie es vor den neuen politischen Verordnungen mal der Fall war.

Das Verhältnis der Erstellung solcher Windräder, zu dem wie unsere Natur und Wald gerodet und zerstört werden, stimmt bei weitem nicht!

Keiner spricht von den riesigen Fundamenten mit zig-Tonnen Stahl und dem sonst von den GRÜNEN so verpönten „Beton“!!!

Klimaschutz mit Windkraft in unserer Schwachwind-Region ist Augenwischerei!

Ich frag mich ernsthaft ob in Tengen „Standgebühr“ fällig wird, wenn ich sehe, wie wenig die Windräder laufen! Und ich möchte nicht auf den Zufallstrom angewiesen sein den sie liefern, oder eben halt nicht.

Die sogenannten Klima-„Experten“ und Klimaschützer sollten auf Zukunftstechnologien wie zum Beispiel Wasserstoff, etc., setzen!

Dem Alleingang der deutschen Energiewende haben wir es zu verdanken, dass wir Bürger von Deutschland die höchsten Energiekosten in Mitteleuropa haben und doppelt so viel wie in anderen Ländern wo gerade unsere Firmen und Arbeitsplätze hinwandern!!

Ich, als praktisch denkender Mensch und Handwerker, kann dem nicht zustimmen! Hätten wir wirkliche Experten und Politiker mit normalem Menschenverstand und Fachwissen, dann wären diese objektiv und würden das dem deutschen, arbeitenden Menschen nicht zumuten!

Es ist aber so, dass jetzt wir die Menschen und die Natur vor den sogenannten Klimaschützern schützen müssen!

Ich frage mich ernsthaft wer da alles, auch in der Kommunalpolitik, die Augen, Ohren und Mund zu macht???  Das trifft das „Drei Affen Prinzip“ den Nagel auf den Kopf!

Für Gemeinderäte und Bürgermeister darf das aber nicht gelten. Die haben die Pflicht Augen und Ohren auch für Kritik und sachliche Gegenargumente aufzumachen und ihren Mund für das Wohl von Bürgern, Wirtschaft und Natur und nicht in voreiligem Gehorsam für eine ideologische Landesregierung auf die Knie zu gehen. Oder für zweifelhafte Pachteinnahmen, weil wenn die „Betreiber GmbH&Co.KG“ die Gewinne abgeschöpft hat, oder wie schon häufig passiert vorher Pleite geht, ist der Verpächter, also die Gemeinde oder das Land, für den nicht genügend gedeckten Rückbau haftbar. Eine unkalkulierbare Last, die wir nicht an unsere Jungen vererben dürfen!

Grüssle, HOLGER REUTEMANN